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HPV-Diagnostik

HPV-Diagnostik

Gebärmutterhalskrebs wird fast immer durch bestimmte Viren ausgelöst. Diese sogenannten Hochrisiko-Viren gehören zur Gruppe der Warzenviren (Papillomviren) und werden meist durch Geschlechtsverkehr übertragen. Etwa 80 Prozent der sexuell aktiven Menschen stecken sich im Lauf ihres Lebens mit Papillomviren an. Auch Kondome schützen durch die geringe Größe
der Viren nur unzureichend. Deshalb ist eine Ansteckung mit HPV (human papilloma virus) als „normal“ anzusehen.

Bei den meisten Menschen wird der Virus innerhalb von etwa 2 Jahren vom Immunsystem beseitigt. Bei einem gewissen Teil aber (etwa 20 Prozent) bleibt der Virus dauerhaft nachweisbar (sog. „persistierende“ Infektion). Bei diesen kann wiederum in seltenen Fällen (unter 1 Prozent) ein Gebärmutterhalskrebs entstehen.

Ein auffälliger Abstrich (z. Bsp. Pap IIID) ist in der Regel Ausdruck einer meist vorübergehenden Infektion mit HPV und somit zunächst noch kein Grund zur Sorge. Allerdings sollten die Kontrolltermine und die Empfehlungen des behandelnden Gynäkologen ernst genommen werden.

Zusätzlich kann über einen Virustest das Vorliegen einer "High-risk" Infektion mit HPV untersucht werden, was für die Verlaufsbeobachtung oder bestimmte Fragestellungen sinnvoll sein kann.




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